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Bücher machen in unruhigen Zeiten: Der neue Manifest Verlag stellt sich und sein Programm vor

8. Juni um 19:00 - 21:00

Was heißt es heute angesichts zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung einen marxistischen Verlag zu gründen? Kann im Zeitalter der Smartphones das gedruckte Wort überhaupt noch Erfolg haben? Sind marxistische Ideen nicht Schnee von gestern und sind damit überhaupt junge Menschen zu erreichen?

Diesen Fragen musste sich der im September 2016 von der Sozialistischen Alternative gegründete Manifest Verlag in Berlin stellen und entschied sich, allen scheinbaren Widrigkeiten zum Trotz, mit einem Frühjahrsprogramm von zwanzig Titeln erstmals auf der Leipziger Buchmesse aufzutreten.

Was linkes Verlegen zum hundertsten Jahrestag der Oktoberrevolution bedeutet und wie man dem Anspruch gerecht wird, ein Verlag mit Programm zu sein, wird René Kiesel, Mitarbeiter des Verlags, vor- und zur Diskussion stellen.

Mit ihm zusammen wird Sascha Staničić den Abend einleiten. Er ist Bundessprecher der Sozialistischen Alternative und hat sich 2011 bereits in seinem Buch „Anti-Sarrazin“ eingehend mit den rassistischen Gedanken des SPD-Politikers auseinandergesetzt. Im Manifest Verlag erschien kürzlich das Buch „Brandstifter. AfD. Pegida. Islamhass. Analysen & Gegenstrategien“, welches einer der Haupttitel des Frühjahrsprogramms ist. Als einer der drei Autoren wird Staničić auf die aktuellen Entwicklungen eingehen und anhand der im Buch gemachten Vorschläge zeigen, dass es bei den Veröffentlichungen des Verlags nicht allein um die Diskussion geht, sondern um das Wirken und Vorschläge für den Kampf im Hier und Jetzt.

Details

Datum:
8. Juni
Zeit:
19:00 - 21:00
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Veranstalter

junge Welt Ladengalerie

Veranstaltungsort

junge Welt
Torstr. 6
Berlin, Berlin 10119 Deutschland
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Webseite:
www.jungewelt.de